Montag, 14. September
Es schaukelt immer noch,als ich erwache deswegen veranstalte ich eine schnelle Kabinenflucht hinauf auf Deck 6 ans Buffett. Nah an der Tür zieht es zwar, aber man sitzt ziemlich mittig und hier oben spürt man den Seegang weniger als unten.
Heute morgen sind viele blass um die Nase und sehen sehr müde aus.
Der Wind ist immer noch sehr heftig, auf Deck laufen geht nicht. Mittlerweile sind wohl alle die Schaukelei satt. Gegen 11 Uhr ist Land in Sicht und unsere Kreuzfahrtleiterin macht uns darauf aufmerksam, dass nun Roaming wieder möglich ist. Alle Handys werden gezückt🤭🥳 . Nach soviel Tagen offline irgendwie eine Wohltat, wieder Kontakt zu haben. Irgendwie schon erschreckend, wie man sich an den Griff zum Handy gewöhnt hat, auch im Gespräch, um mal schnell ein Foto zu zeigen oder irgendwas zu checken.u
Mittags haben wir die Snæfellsnes-Halbinsel. erreicht. Diese wird auch als „Island in Miniatur“ bezeichnet weil sie alle Natursehenswürdigkeiten Islands bietet, wie Gletscher, Vulkane, schwarze Sandstrände, Küstenklippen, Fischerdörfer und Wildnis.
Grundarfjörður, wo wir anlegen, ist ein kleines Fischerdorf in der Bucht von Breiðafjörður mit ca. 850 Einwohnern.
Vom Kreuzfahrthafens aus sehen wir schon den 463 Meter hohen Berg Kirkjufell. Sein Gipfel erinnert an einen Kirchturm und macht ihn zum meistfotografierten Wahrzeichen Islands. Dort wurden hier Szenen für die Serie „Game of Thrones“ gedreht.
Der Kirkjufell erinnert mich zwar nicht an einen Kirchturm, aber schön ist er und sieht von jeder Seite anders aus.
Der Weg bis zum Wasserfall ist ganz schön lang, aber nach den beiden Schaukel- und Sitztagen tut die Wanderung gut.
Malerisch finde ich nicht so sehr das Dorf, aber umso mehr die Berge rundum mit der Beleuchtung.



















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