Dienstag, 22. September 2026

Zurück in Hamburg

 22.September 2026


Nun ist es soweit: um 6:30 Uhr legen wir in Hamburg an.


Die Koffer werden mit Kran vom Schiff gebracht




Mit dem Zug geht es zurück nach Bad Ems, allerdings ohne die großen Koffer. Wir haben uns noch ein bisschen Luxus erlaubt und probieren zum 1. Mal Tefra aus. Das klappt prima, die Koffer werden uns am Donnerstagmorgen angeliefert.

Was ist noch zu sagen? 

Es waren nicht alles Stammgäste auf der Hamburg, sondern viele auch zum ersten Mal, teils sogar auf ihrer ersten Kreuzfahrt.
Die durchschnittliche  Altersklasse waren wir mit Ausreißern nach oben und unten.

Wir haben noch nie auf einer Kreuzfahrt mit sovielen Menschen geredet. Das fing schon auf dem Flughafen an, setzte sich im Transferbus fort und blieb so, sobald man an einem Tisch saß. Man unterhielt sich, grüßte sich und  - überraschend für unser Alter- benutzte meistens ein lockeres Du. Das war außergewöhnlich, nett und interessant.... bis auf Ausnahmen.🤭

Die Reiseroute war toll, wie ihr lesen konntet.





Die Hamburg hat uns sehr gut gefallen, nur nicht das kitschige Auslauflied das ich nicht mehr aus dem Kopf kriege..

Wenn`s passt irgendwann, gerne wieder!




Samstag, 19. September 2026

Unterwegs auf dem europäischen Nordmeer

 Samstag, 19. bis Montag 21. September 


"Das Nordmeer hat eine Fläche von rund 1,1 Millionen Quadratkilometern nördlich des Polarkreises. Das Nordmeer, auch Europäisches Nordmeer genannt, wird im Westen von Island, im Osten vom Nordkap, im Norden von der Inselgruppe Spitzbergen und im Süden vom berühmten Geirangerfjord begrenzt. Esr entstand vor rund 250 Millionen Jahren, als sich die Eurasische Platte mit Norwegen und die Nordamerikanische Platte mit Grönland aufeinander zu bewegen begannen." 

Meine Hoffnung, dass es nicht soviel schaukelt erfüllt sich natürlich nicht 🙈

20.9. Der nächste Morgen beginnt freundlich


aber das täuscht...🌊


Der Spaziergang in Lerwick findet leider nicht mehr statt.
Bei Windestärke 10 wird das An-und Ablegen an der kurzen Pier von Lerwick zu unsicher. Also entscheidet der Kapitän, dass wir weiterfahren. 
Natürlich gibt es einige Freizeitkapitäne, die es besser wissen...

Wind und Wellen nehmen zu

Irgendwann werden die Außendecks gesperrt...

....das ist blöd, nur noch zwischen Weinstube und Restaurant zu wechseln.
Einmal am Tag zwinge ich mich in unsere Kabine, die ja ganz vorne liegt, zum Umziehen. Zwischendurch hinlegen geht nicht, denn dann würden wir sicher heute nicht mehr aufstehen.

Wir lassen keine Mahlzeit aus und stellen fest, mit anderen am Tisch zu sitzen und sich zu unterhalten ist die beste Ablenkung. Dabei geht es uns richtig gut. Wir haben außer unserer Abendrunde am festen Tisch mitlerweilen auch mittags eine sehr nette Tischrunde.



 Außerdem gibt es noch einige interessante Vorträge der drei Lektoren. Allerdings ist es in der Lounge am Nachmittag bei Dunkelheit immer etwas schwierig, nicht einzuschlafen.

21.9. Unser letzter Seetag beginnt mit strahlend blauem Himmel, das sind gute Aussichten für den geplanten Frühschoppen



Die Vorbereitungen sind schon früh im Gange.

Es schaukelt zwar immer weiter, aber das Schlimmste ist überstanden und wir genießen die gute Stimmung



Das Spanferkel ist ein wenig verbruzzelt


Es gibt nicht nur unsere Altersklasse an Bord, auch jüngere sind dabei. Die feiern heute richtig ab.


Wir genießen Luft und Sonne, das ist ein schöner Abschluss unserer Reise.

Nachmittags gibt es noch einen Recap unserer Reise von Dietmar Schäffer, diesem fantastischen Lektor ...immer sind die Lektoren wohl nicht so toll. Der Recap entpuppt sich als vergnügliches Abschlußquiz.

Und abends gibt es den Abschieds-Kapitän-Empfang. Erst jetzt erfahren wir, dass wir sozusagen mit Netz und doppeltem Boden gereist sind....nämlich mit zwei Kapitänen. Außer unserem Kapitän, der auf der Personaltafel noch als Staffkapitän geführt wird, war auch noch "der  Alte" an Bord. wir vermuten einfach mal, dass unsere Reise die Erste unter der Verantwortung des jungen Kapitäns war.

 Unsere reizende Kreuzfahrtleiterin Svenja mit der nette Stimme hält einen kleinen Rückblick auf unsere Reise und bedankt sich bei vielen Mitarbeitern und bei den Gästen.

Anschließend schreiten wir zum Galamenu oder auch unserer Henkersmahlzeit.

Die Eisparade darf natürlich nicht fehlen.

Hier wird das gesamte Hotelpersonal vorgestellt und zwar mit Namen. Das haben wir noch nie erlebt auch nicht auf anderen kleinen Schiffen
- ich finde das ganz toll.

Unsere Abend-Tisch-Gemeinschaft

Der Abend ist damit noch nicht zu Ende, es gibt noch eine Abschlussvorstellung der Künstler.



Time to say Good Bye von Klarinette gespielt ist auch etwas Besonderes:






















Freitag, 18. September 2026

Träumen in Seydisfjørdur

 


Freitag, 18.September

Da liegst du am Morgen Bett, das Schiff schaukelt schon die ganze Nacht, das Nebelhorn dröhnt seit Stunden und du denkst dir: Nie wieder. 
Und wenig später oben an Deck hebt sich der Nebel und du hast diesen Blick:


Ein Traum !










🥲 ...und du weißt, für diese Eindrücke tust du es immer wieder!



"Heute sind wir in Seyðisfjörður, der Name bedeutet so viel wie "Fjord der Feuerstelle". Der Fjord ist 7 km lang und 2 km breit. Der kleine Ort am Ende des Fjordes, in dem rund 700 Menschen leben, hat eine aufsehenerregende Lage. Bis 1000 m hohe, meist schneebedeckte Berge aus Basalt umgeben ihn."


Die Stadt entstand  in der frühen Besiedlung Islands durch Norweger und verfügt über ein einzigartiges architektonisches Erbe von Holzgebäuden aus dem 19. Jahrhundert. 


Das alte Krankenhaus



Das sehr bekannte Fotomotiv Regenbogenstraße ist durch eine Initiative der Anwohner dieser Straße entstanden. Die Gemeinde hatte irgendwann beschlossen, dass die ollen Holzhäuser abgerissen werden sollten. Das wollten die Anwohner aber nicht, also brachten sie Farbe auf ihre Häuser und bunte Farben auf die Straße. Witzig ist in diesem winzigen Ort, dass diese Straße dann  auch zur Fußgängerzone wurde, sicher um die Farben zu erhalten.


 Die Regenbogenstraße führt direkt zur hellblauen Seyðisfjarðarkirkja/ Bláa Kirkja . Die Kirche wurde 1920 erbaut. Wir haben Glück und können einen ganz schnellen Blick hineinwerfen, bevor die Tür wieder abgeschlossen wird.



Dieser Ort eignet sich für einen schönen Bummel. Ambitionen die Wanderwege aufwärts zu den Aussichtspunkten oder Wasserfällen zu nehmen, haben wir nicht. In den Kunst- und Andenkenläden des Ortes sind die vielen Gäste der "Ambience" ( ehemals Neoriviera), die auch hier wieder neben uns liegt einfach zuviel. 





Hier können wir auch noch das obligatorische Selfie vor dem Schiff aufnehmen.


Die Ausfahrt wird wieder traumhaft.


" Von der Hochebene Fjarðarheiði strömt der Fluss Fjarðará über unzählige kleine und größere Wasserfälle herunter. "






Wir genießen die restliche Zeit im Fjord 

Nun verschwinden die Berge wie unter Watte
und wir erreichen ganz schnell das offene Meer. Etwas wehmütig nehmen wir Abschied von Island. Ein sehr bewegter Seetag liegt morgen vor uns auf dem Weg Richtung Lerwick.










Zurück in Hamburg

 22.September 2026 Nun ist es soweit: um 6:30 Uhr legen wir in Hamburg an. Die Koffer werden mit Kran vom Schiff gebracht Mit dem Zug geht e...