Freitag, 18. September 2026

Träumen in Seydisfjørdur

 


Freitag, 18.September

Da liegst du am Morgen Bett, das Schiff schaukelt schon die ganze Nacht, das Nebelhorn dröhnt seit Stunden und du denkst dir: Nie wieder. 
Und wenig später oben an Deck hebt sich der Nebel und du hast diesen Blick:


Ein Traum !










🥲 ...und du weißt, für diese Eindrücke tust du es immer wieder!



"Heute sind wir in Seyðisfjörður, der Name bedeutet so viel wie "Fjord der Feuerstelle". Der Fjord ist 7 km lang und 2 km breit. Der kleine Ort am Ende des Fjordes, in dem rund 700 Menschen leben, hat eine aufsehenerregende Lage. Bis 1000 m hohe, meist schneebedeckte Berge aus Basalt umgeben ihn."


Die Stadt entstand  in der frühen Besiedlung Islands durch Norweger und verfügt über ein einzigartiges architektonisches Erbe von Holzgebäuden aus dem 19. Jahrhundert. 


Das alte Krankenhaus



Das sehr bekannte Fotomotiv Regenbogenstraße ist durch eine Initiative der Anwohner dieser Straße entstanden. Die Gemeinde hatte irgendwann beschlossen, dass die ollen Holzhäuser abgerissen werden sollten. Das wollten die Anwohner aber nicht, also brachten sie Farbe auf ihre Häuser und bunte Farben auf die Straße. Witzig ist in diesem winzigen Ort, dass diese Straße dann  auch zur Fußgängerzone wurde, sicher um die Farben zu erhalten.


 Die Regenbogenstraße führt direkt zur hellblauen Seyðisfjarðarkirkja/ Bláa Kirkja . Die Kirche wurde 1920 erbaut. Wir haben Glück und können einen ganz schnellen Blick hineinwerfen, bevor die Tür wieder abgeschlossen wird.



Dieser Ort eignet sich für einen schönen Bummel. Ambitionen die Wanderwege aufwärts zu den Aussichtspunkten oder Wasserfällen zu nehmen, haben wir nicht. In den Kunst- und Andenkenläden des Ortes sind die vielen Gäste der "Ambience" ( ehemals Neoriviera), die auch hier wieder neben uns liegt einfach zuviel. 





Hier können wir auch noch das obligatorische Selfie vor dem Schiff aufnehmen.


Die Ausfahrt wird wieder traumhaft.


" Von der Hochebene Fjarðarheiði strömt der Fluss Fjarðará über unzählige kleine und größere Wasserfälle herunter. "






Wir genießen die restliche Zeit im Fjord 

Nun verschwinden die Berge wie unter Watte
und wir erreichen ganz schnell das offene Meer. Etwas wehmütig nehmen wir Abschied von Island. Ein sehr bewegter Seetag liegt morgen vor uns auf dem Weg Richtung Lerwick.










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