Dienstag, 8. September 2026

Sisimiut / Holsteinsborg

Dienstag, 8.September
Heut Nacht hat das Schiff heftig geschwankt🙈aber ordentlich gedopt, habe ich gut geschlafen. Allerdings sehe ich heut morgen keinen Sinn darin aufzustehen und auf dem rollenden Schiff rum zu laufen. Da bleibe ich lieber einfach im Bett, bis wir um 11:30 vor Sisimut ankern. 






Aus dem Reiseführer :  Westgrönland 
Dieser Inselstreifen – zwischen der Hauptstadt Nuuk und Sisimiut vom Polarkreis geprägt – ist das Zuhause der meisten Grönländer, obwohl man das kaum zu spüren bekommt. Die Dörfer an der mittleren Westküste blicken über die Davisstraße in Richtung des fernen Nunavut und Kanada.

Mit gut 5500 Einwohnern ist Sisimiut (»das Volk bei den Fuchshöhlen«) die zweitgrößte Stadt des Landes. Sie wurde 1764 gegründet und hieß dänisch Holsteinsborg.
Sisimiut liegt 75 km nördlich des Polarkreises in einer zerklüfteten Hochgebirgslandschaft am Fuß des 784 m hohen Nasaasaaq, auf deutsch »Frauenkapuze«. Der Hochseehafen an der Davisstraße bleibt selbst im Winter eisfrei und bereits im 17. Jh. kamen holländische Walfänger und Walrossjäger. Den heutigen Wohlstand verdankt die Stadt der Garnelen- und Krabbenfischerei.




Nach einem Brunch im Palmengarten tendern wir nach Sisimut und machen einen Spaziergang hinauf zum Museum. Witzig: dort ist eine Angestellte, die darauf hinweist, dass man auf dem Gelände erst Fotos machen darf, wenn man Tickets gekauft hat. Um 16 Uhr macht sie Feierabend, ab dann kann man kostenlos fotografieren. Noch witziger finde ich allerdings, dass es Kreuzfahrer gibt, die daraufhin weg gehen und rummoppern, weil sie die 8 Euro nicht bezahlen wollen. 



Ein Torbogen aus einem Walfischkiefer bildet den Eingang des Sisimiut-Museums, das einige sehr alte Häuser umfasst, darunter die Residenz des Kolonialverwalters von 1846 und den alten Einkaufsladen von 1825. Es berichtet über Inuit-Kultur, Seefahrt und über Zeiten der Kolonialherrschaft.
Gleich daneben steht die Die kleine blau gestrichene kleine Holzkirche von Bethel aus dem Jahr 1775, ist die älteste Grönlands. Sie ist nicht mehr geweiht sondern darin gibt es Ausstellungen.

Das Alte Pfarrhaus (1795) gegenüber birgt das Tourismusbüro. Vom benachbarten Hügel bietet die Neue Kirche (1926) einen schönen Blick auf die Altstadt. 
 


Das Torfhaus war innen einigermaßen warm und geschützt


Bei der Jagd wurden solche zeltähnlichen Behausungen gebaut

Das Innere des Torfhauses, hier lebten mehrere Familien


Wir haben Tickets gekauft und die Häuser bieten manch interessante Einblicke. Außerdem haben wir hier zum ersten Mal seit der Landung W-Lan und können mal gucken, was so los war. 




Wir bummeln noch durch ein Geschäft und schauen uns ein Hotel an. Das reicht nach dem Gewaltmarsch gestern. 

Simuit hat uns gut gefallen.

Abends gibt es an Bord eine Tina Turner Show





Und (zum Glück 😉) keine Polarlichter...wir können ruhig schlafen.











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