Mittwoch, 9. September 2026

Nuuk/ Godthab

 
Mittwoch 9.September

 


Am Vormittag gibt es zunächst den Port Talk über die nächsten zwei Häfen und anschließend ein sehr interessanter Vortrag über Wale. Die Lektoren sind wirklich sehr gut, damit hatte ich so nicht gerechnet.
Hat einer von euch gewusst, dass sich aus diesem Schwein die Wale entwickelt haben?




Heute landen wir im  einzigen Hafen in Grönland, in dem wir nicht tendern müssen.
Die grönländische Hauptstadt Nuuk liegt eingebettet zwischen steilen Bergen und dem glitzernden Wasser des Nuup Kangerlua Fjords. "Nuuk" bedeutet "Spitze" (einer 75 km langen Halbinsel), das dänische "Godthab" bedeutet "Gute Hoffnung"

Aus dem Reiseführer: Nuuk, die größte Stadt Grönlands, ist mit keiner anderen Hauptstadt der Welt zu vergleichen. Dank der niedrigen Einwohnerzahl (in Nuuk leben weniger als 20.000 Menschen) ist die Luftverschmutzung gering. Die Rush Hour dauert gerade einmal 15 Minuten. Und von Nuuks modernem Stadtzentrum aus können Sie in wenigen Minuten zu Fuß das Ufer des Nuuk-Fjords erreichen, eines der größten Fjordsysteme der Welt. Und in weniger als 10 Minuten erreichen Sie die hohen Berge, die den Eingang zu einem weitläufigen Hinterland markieren. Die Ausblicke von dort sind unbehindert und unvergleichlich.


Der norwegische Pastor Hans Egede landete 1721 in Grönland und gründete die Kolonie Godthåb (»Gute Hoffnung«), das heutige Nuuk. Sein Lebenstraum war die Missionierung der  Wikinger, aber als er in Grönland ankam, fand er keine Wikinger mehr vor. Also bekehrte er die Inuit zum Christentum. Er übersetzte das Evangelium in ihre Sprache – wobei er nicht versäumte, im Vaterunser die Worte »unser täglich Brot« durch »unsere täglich Robbe« zu ersetzen.Dennoch war es nicht einfach, das Christentum einzuführen, da die Sitten und auch der Glauben doch sehr unterschiedlich waren.

Dazu hier einige Beispiele zum Schmunzeln aus der Ausstellung in Sisimiut





Damit begann die moderne Kolonisation. Doch wie überall kamen mit den Missionaren und den Siedlern auch die Krankheiten ins Land, die den Inuit zu schaffen machten. Durch die eingeschleppten Pocken starben ganze Siedlungen aus. Ein paar Jahre später erreichten die Missionare der deutschen »Herrnhuter-Brüdergemeinschaft« die Insel.

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